Alexandra Park Golf Course

Glaswegian stories

Fünf Tage verbleiben mir nun noch in Glasgow. Vom letzten Bericht bis zu diesem Statement ist es ein großer Sprung. Keine Angst, das heißt nicht die zwischenzeitlichen Erlebnisse werden ausgelassen. Aufgrund fehlender Ausflüge in die Umgebung Glasgows gibt es jedoch diesmal mehr Text als Fotos, denn es gibt trotzdem einige Erlebnisse, die in Erinnerung geblieben sind und die das auch bleiben sollen.

Da wäre zum einen der Wahlkampf für die Posten des Präsidenten und der Vizepräsidenten der Student’s Union für das nächste Studienjahr. Bemerkenswert war dabei vor allem der omnipräsente Charandeep Singh, bisher Vice President Equality & Diversity, der weder Kosten noch Mühen scheute um die Studenten zu überzeugen, dass er der geeignete Kandidat für das Amt des Ersten Präsidenten sei. Tägliche Nachrichten und Videos auf Facebook, Flyer, Ansprachen in Vorlesungen und schließlich ein persönlicher Besuch in unserer Wohnung am Vorabend der Wahl gehörten zu seinem Repertoire. Sogar mit einem augenscheinlichen „Doppelgänger“, der ebenfalls für ihn Werbung in Vorlesungen machte, konnte er aufwarten. Mit mehr Stimmen als alle anderen Kandidaten zusammen war sein Wahlsieg schließlich auch keine Überraschung.

Ein Abend, der in Erinnerung bleiben wird, ist der an dem Bartek Geburtstag feierte. Nach ein paar Drinks in unserer Wohnung entschieden wir noch in den bekanntesten Club Glasgows „The Arches“ zu gehen. Dabei hatten wir nicht bedacht, dass dort an Samstagen scheinbar bekannte DJs spielen und deshalb Eintrittspreise um 20 Pfund nicht unüblich sind. Somit musste Plan B her und wir entschieden uns schließlich für den Stripclub „The Truffle Club“. Mit nur fünf Pfund Eintritt kamen wir dort vergleichsweise sehr günstig weg. Grund dafür war, wie sich bald herausstellte, dass es drinnen ziemlich leer war. Schon an der Garderobe warteten zwei der Mädels des Clubs auf uns, wobei mich eine gleich mit dem Kommentar „Cutie“ an der Wange zwickte. Naja. Drinnen war man(n) dann ebenso „begehrt“, da sich ein Wettkampf um die wenigen Clubbesucher entwickelte und einen wirklich jedes der durchaus ansehnlichen Mädels entweder zunächst in einen Small Talk verwickelte oder direkt einen privaten Tanz für zehn Pfund anbot. Während Bartek zwei private Tänze als Geburtstagsgeschenk ausgegeben bekam war mir mein Geld schließlich doch zu schade, auch wenn er meinte es habe sich gelohnt.

In der Student’s Union findet jeden Montag ein Pool-Billard Turnier statt. Anfangs hatte ich mir vorgenommen auf jeden Fall einmal teilzunehmen. Nach dem wir an einigen Freitagen trainiert hatten, fühlte ich mich nun gut in Form um mich zu versuchen. Zehn Teilnehmer hatten drei Pfund zum Preisgeld für den Tagessieger beigesteuert und wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Viele der anderen Spieler schienen dieses Turnier wöchentlich zu bestreiten und hatten sogar eigene Queues mitgebracht. Ich lieh eins in der Union, wurde als Neuling unterschätzt und habe es mit ein wenig Glück auf drei Siege bei zwei Niederlagen in der Vorrunde geschafft. Somit durfte ich auch im Viertelfinale noch einmal ran, musste mich dort aber dem Organisator des Turniers geschlagen geben. Immerhin konnte ich ihn ein wenig ins Schwitzen bringen und mich so nicht unzufrieden wieder auf den Heimweg machen.

Getanzt wurde nochmal beim „Halls Ceilidh“ für die Studenten, die auf dem Campus in den Studentenwohnheimen untergebracht sind. Dabei kamen wir wieder ordentlich ins Schwitzen und ich musste zur Abkühlung sogar zu den von der Union kostenlos bereitgestellten „Irn Bru“ Dosen greifen, obwohl ich dieses Glasgower Kaugummi-Getränk nicht gerade mag. Auch für die International Pub Night, die bekanntlich jeden Mittwoch stattfindet, fand ich nach längerer Pause mal wieder Zeit und Motivation. Zur Feier des Tages bekam ich diesmal ein halbes Pint Bier über die Hose gekippt. Immerhin war es nicht mein eigenes. Selbiges getrunken wurde auch bei der Geburtstagsparty vom Niederländer Heine. Im Anschluss gingen wir zur Disco „O2 ABC“, welche sich aufgrund guter Musikauswahl als mein Glasgower Lieblingsclub herausstellte.

Auch von Charles gab es wieder das ein oder andere Erzählenswerte. Gefreut habe ich mich, als er mir zum Thema Fußball folgendes erzählte. Der Name des Engländers Lampard, bei chinesischer Aussprache und direkter Übersetzung der Bestandteile des Namens, klingt in etwa „England fürchtet Deutschland“. Das passt ja. Ein anderes Mal zeigte mir Charles, dass er sich in der Bibliothek „Mein Kampf“ ausgeliehen hatte, in englischer Originalübersetzung der Nationalsozialisten. Besonders laut wurde es in seinem Raum, nachdem er erfahren hatte, dass er im nächsten Jahr nicht mehr auf dem Campus wohnen darf. Den ganzen Abend konnte ich so einer lautstarken Diskussion auf Chinesisch aus dem Nachbarzimmer zuhören.

Nach dem zweiwöchigen Heimaturlaub in den Frühlingsferien begannen die aufwändigen letzten Wochen des Semesters. Drei Belege und ein Projekt mussten fertiggestellt werden. Quasi direkt im Anschluss hieß es loszulegen mit der Prüfungsvorbereitung. In guter Teamarbeit mit Martin, begegneten wir dabei jedoch keinem Problem, welches wir nicht zu lösen wussten. Nur das fast ausschließliche Aufhalten in den neun Quadratmetern unserer Zimmer nervte mit der Zeit. Um mal raus zu kommen und nicht darauf verzichten zu müssen wurde zumindest das ein oder andere Mal gegrillt. Bis auf die fast ungenießbaren schottischen „Bratwürste“ mit Erfolg. Ein anderes kulinarisches Erlebnis war das „French Café“ mit bretonischen „Köstlichkeiten“ von Thomas zubereitet. Geschmacklich würde ich dieses als interessant umschreiben.

Um nach ganztägigem Lernen am Abend etwas abzuschalten kam vor der Prüfungsphase die Snooker Weltmeisterschaft gerade recht. Hier in Großbritannien konnte ich schließlich den Luxus der umfangreichen BBC Übertragung genießen. Keine Werbung, teilweise die Wahl zwischen zwei Spielen dank Extrakanal sowie Kommentare und Expertenmeinungen ehemaliger Spieler. Bis zum spannenden Finale hatte ich sogar meine Mitbewohner ein wenig angesteckt. Alle verfolgten schließlich die entscheidende Phase mit mir am TV. Ein weiteres gemeinschaftliches TV Event war natürlich auch der Eurovision Song Contest. Zugegeben jedoch mit keiner durchgehenden Begeisterung für die Sache. Die Chance endlich mal für Deutschland abstimmen zu können aber ich natürlich genutzt. Leider gab es dennoch keine Punkte für Lena aus dem Vereinigten Königreich.

In Schottland gibt es über 500 Golfplätze. Kein Wunder also, dass ein solcher von unserer Wohnung aus sogar zu Fuß zu erreichen ist. Eine gute halbe Stunde benötigt man bis zur 9-Loch Anlage im Alexandra Park, wo Bartek versuchte nicht aus der Übung zu kommen und mir die Grundlagen zeigte. Für rund sieben Pfund kann man eine Runde spielen auf dieser, nach Bartek, eher mittelmäßigen Anlage. Als Anfänger jedoch merkt man das natürlich nicht. Immerhin ging es für mich zunächst nur darum den Ball überhaupt zu treffen und im besten Fall auch noch zu Fliegen zu bringen. Dafür war es auch noch nicht sinnvoll die Schläger für die größten Entfernungen zu verwenden. Bartek empfahl mir Eisen sieben oder acht. Trotz anhaltenden Schwierigkeiten in vielerlei Hinsicht konnte ich mich an wenigen guten Schlägen erfreuen. Es blieb die Erkenntnis, dass man bei diesem Sport viel Übung und Konzentration benötigt.

Nach der letzten Prüfung am vergangenen Donnerstag konnten wir das geschaffte Semester die letzten Tage bzw. Nächte über gebührend feiern und die kurze verbleibende Zeit im Glasgower Studentenleben genießen. Bis auf eine Prüfung ist alles nach Plan gelaufen. Mein Mitbewohner Yuxi erzählte mir, dass ein chinesischer Student im Vorjahr ohne jegliches benötigtes Wissen in eine Prüfung gegangen ist. Dort habe er dann einen Bericht über seine Erlebnisse in Glasgow niedergeschrieben. Resultat war eine mit der Mindestpunktzahl bestandene Prüfung. Da wäre es doch gelacht wenn es für mich nicht auch gereicht hätte. Im Notfall verweise ich einfach auf diesem Blog.

Bad behaviour

Da ich mir für meine Besucher so viel Zeit wie möglich nehmen wollte, war während dieser Zeit ein wenig die Arbeit fürs Studium liegengeblieben. Um den ersten Beleg in „Engineering Innovation & Management“ fristgerecht fertig zu stellen musste ich so diesmal eine Nachtschicht einlegen. Immerhin kamen ansonsten noch keine neuen Aufgaben dazu, womit ich bald alles aufgeholt hatte. Auch das zuvor vernachlässigte Training im „Gym“ nahm ich nun wieder regelmäßig auf.

Eine böse Überraschung gab es als jeder in unserer WG einen Umschlag unter der Zimmertür hindurchgeschoben bekam. Die Überschrift des enthaltenen Briefes machte klar, dass dieser einen Verstoß gegen die Verhaltensregularien für unsere Unterkunft betraf und wir deshalb zum Rapport vorgeladen wurden. Wie ich am Abend in Erfahrung brachte war es Bartek, der beim Rauchen seiner Wasserpfeife wie üblich den Rauchmelder umhüllt hatte. Leider hatte ihm Charles diesmal seinen Gummihandschuh zu diesem Zweck angeboten, welcher scheinbar eine Fehlermeldung im Warnsystem verursachte und somit einen Hausmeister auf den Plan rief. Mein „Glück“ war es, das ich dabei nicht vor Ort und somit unbeteiligt war. Bartek nahm die Alleinschuld auf sich, ging allein zum Verhör und zahlte schließlich ganze 60 Pfund Strafe. Da ich vorher bereits mit ihm geraucht hatte, bot ich an mich zu beteiligen, was er jedoch nicht für nötig hielt.

Doch damit nicht genug. Auch Charles erzählte mir wie er in der Uni-Bibliothek in Schwierigkeiten gekommen sei und nun ebenfalls vorgeladen sei, beim Leiter der Bibliothek. Er habe versucht mit einem Freund, der seinen Studentenausweis vergessen hatte, hineinzukommen. Im Laufe einer Diskussion mit den Security-Mitarbeitern sei er dann etwas laut geworden. Leider kann Charles hin und wieder kein Verständnis für die britischen Regularien aufbringen. Er hat natürlich mir gegenüber wie so oft das Argument gebracht, zu Hause in China wäre alles viel einfacher und kein Problem gewesen. Direkte Konsequenzen zunächst für ihn nicht, was meiner Ansicht nach auch etwas überzogen schiene.

Dennoch muss man sich als Student der auf dem Campus lebt und das auch für mehr als ein Jahr tun will, stets vorbildlich verhalten. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass man nur in diesem Fall einen Wohnplatz für das zweite Jahr bekommt. So hat es nun auch Charles erwischt, dessen Bewerbung abgelehnt wurde. Ob einer der beiden beschriebenen Vorfälle der Grund dafür ist, weiß man nicht. Allerdings fand es Charles merkwürdig, dass bis auf ihn und einen weiteren alle seine Freunde angenommen wurden.  Auch die Berichte von einem blockierten Feueralarm und einer zu exzessiven Party, die bei anderen nur Ablehnung führten, weisen auf ein solches Vorgehen bei der Wohnungsvergabe hin.

M&M in Glasgow

Da hat das rote Pferd…

Nach dem ich mich von Franzi sehr früh am Montagmorgen wieder verabschieden musste blieben nun zwei Tage um liegengebliebene Aufgaben fürs Studium aufzuholen. Denn schon am Mittwochnachmittag sollten wiederum Max und Moritz in Glasgow ankommen. Nach einem kurzen Rundblick vom Lighthouse versuchte ich gleich am ersten Abend die beiden von meinen verbesserten Kochkünsten zu überzeugen. Zu meinem Bedauern scheiterte dies grandios. Aber natürlich hatte das suboptimale Rezept für die Crepés Schuld.

Im Anschluss hieß es die Chance zu nutzen in der Union bei der Übertragung des Old Firm Glasgower Fußballatmosphäre aufzuschnappen. An diesem Ab end war es sogar so voll und emotional wie zuvor nur beim Länderspiel, denn auch das hitzige Spiel trug seinen Teil zur Stimmung bei. Bemerkenswert dabei ein weiblicher Celtic Fan in der ersten Reihe, wild herumhüpfend bei jeder halben Chance. Nach dem Studieren meinerseits und einem Ausflug nach Edinburgh von Moritz und Max verbrachten wir den Abend in der, dem aufmerksamen Leser nun schon bekannten, Horseshoe Bar. Auch das übliche kostenlose Pool-Billard am Freitagabend wollte ich den beiden nicht vorenthalten.

Für den Samstag hatte ich bereits einige Wochen zuvor Tickets für das Spiel in der Scottish Premier League  von Celtic Glasgow gegen Hamilton besorgt. Zuvor blieb jedoch noch Zeit das Museum im People’s Palace und den angrenzenden Wintergarten zu besuchen. Zu sehen gab es dort Exponate, die wohl in jeglicher Hinsicht mit der Stadt und ihren Einwohnern zusammenhängen. Bis auf einige Highlights schienen diese jedoch eher zufällig zusammengestellt.

Nach einer kleinen Wanderung zum Celtic Park sowie einer Stärkung in Form von Burger, Hot Dog bzw. Käsepommes konnten wir unsere Plätze auf der Lisbon Lions Tribüne einnehmen. Wie beim meinem ersten Stadionbesuch saßen wir auch diesmal in Reihe AA relativ weit oben, wodurch wir jedoch aufgrund des weniger spektakulären Spiels nicht allzu viel verpassten. Immerhin fiel das schönere der beiden Tore für die Grün-Weißen auf unserer Seite. Der Abend sollte dann wieder für mehr Spaß sorgen, als meine beiden Besucher die Gelegenheit erhielten sich mit unserer kleinen Karaoke-Gemeinde zu messen und endlich das „Rote Pferd“ ins Standardrepertoire aufgenommen wurde. Dieser Song wird nun fast immer gefordert.

Für den Sonntag sah die Planung einen Ganztagestrip zur die Insel Arran vor. Von der Central Station nahmen wir den Zug bis zum Hafen von Ardrossan. Dort legten wir wenig später mit der Fähre zu Überfahrt nach Brodick ab, um dort zum 874m hohen Goatfell aufzubrechen. Am Fuße des Berges wies uns jedoch eine unklare Wegmarkierung vom rechten Pfad ab. Der so entstandene zeitraubende Umweg machte das Erreichen des wolkenverhangenen Gipfels leider für diesen Tag unmöglich. Wir schauten stattdessen nach dem Abstieg noch am Brodick Castle vorbei eh uns die letzte Fähre zurück aufs „Festland“ brachte.

Franzi in Glasgow

Trips with lovely Franzi

Weitere eineinhalb Wochen blieben mir mit Franzi in Glasgow. Am Samstag war Zeit für einen Ausflug nach Linlithgow und Stirling. Auf halber Strecke nach Edinburgh befindet sich der Geburtspalast von Maria Stuart, der Queen of Scots. Nach einem Brand wurde dieses zerstört, wodurch nur noch die Mauern erhalten sind. Dennoch ist Linlithgow Palace eine eindrucksvolle Ruine und Erklärungstafeln helfen bei der Vorstellung, wie es früher einmal aussah und welche Funktion jeder Raum einnahm. Von einem der vier äußeren Türme hat mein einen guten Ausblick auf Linlithgow und den angrenzenden kleinen See.

Nach einer Mittagspause und selbstbelegten Baguettes ging es weiter nach Stirling. Da ich das Castle bereits kannte, stand diesmal das Wallace Monument auf dem Plan. Mit dem Linienbus passierten wir die University of Stirling und wurden vom Busfahrer Fuße des kleinen Berges, auf dem sich das Monument befindet, abgesetzt. Nach kurzem Aufstieg auf Berg und Denkmal hatten wir einiges über das Leben und Kämpfen von William Wallace erfahren und dabei festgestellt, dass der Film Braveheart die historischen Fakten tatsächlich an der einen oder anderen Stelle verfälscht. Oben angekommen offenbarte sich erneut eine wunderbare Aussicht, diesmal auf Stirling, den verschlungenen Lauf des Flusses Forth und die leicht schneebedeckten angrenzenden Berge. Nach einem kleinen Rundgang durch die Innenstadt neigte sich unser Ausflug dem Ende zu. Zurück in Glasgow schauten wir uns am Abend im Kino noch den Film „Never let me go“ an.

Am Sonntag blieb leider nur begrenzt Zeit für Unternehmungen, da ich mich auf einen bevorstehenden Test vorbereiten musste. Auch während der Woche hätte ich gern auch an den Vormittagen Zeit mit Franzi verbracht, die Vorlesungen ließen dies jedoch nicht zu. Somit besuchte sie beinahe sämtliche, mehr oder weniger lohnenswerte Museen in Glasgow. In die Gallary of Modern Art war auch ich mitgekommen. Dabei waren wir überrascht, die Ausstellung in so kurzer Zeit geschafft zu haben. Aber natürlich ist eine solche Galerie in Glasgow nicht in solchen Dimensionen angelegt, wie beispielsweise in London.

Das darauffolgende Wochenende nutzten wir für einen erneuten Ausflug nach Edinburgh. Schon früh am Morgen nahmen wir den Bus von der Buchanan Bus Station um zur Frühstückszeit anzukommen. In einem Pub auf der High Street nahmen wir dann ein Full Scottish Breakfast mit Rührei, Haggis, Toast, Tomate, Black Pudding, Baked Beans, Pilzen und quadratischer Wurst zu uns. Meiner Meinung nach ist das sehr zu empfehlen, Franzi konnte sich jedoch noch nicht so recht mit dem Haggis anfreunden.

Im Anschluss nutzten wir das Angebot einer kostenlosen dreistündigen Führung durch den Stadtkern Edinburghs. Mit vielen interessanten und witzigen (manchmal auch gezwungen witzigen) Geschichten wurde diese schöne Tour bei strahlendem Sonnenschein ausgeschmückt. Am Ende durfte man per Spende selbst entscheiden ob man den Guide etwas Gutes tun will. Nach dem Ende dieser Tour und einer Stärkung bei McDonalds besuchten daraufhin das weniger spannende Geld-Museum der Bank of Scotland und natürlich das Elephant House. Jenes berühmte Café in dem J.K. Rowling mit Blick auf das Edinburgh Castle Harry Potter schrieb. Nach einem Spaziergang bis zu Holyrood Palace und Calton Hill nahmen wir nach Einbruch der Dunkelheit schließlich den Zug zurück nach Glasgow. Mit einem Besuch im Club Bamboo konnte ich Franzi auch noch einen Eindruck vom Glasgower Nachtleben vermitteln.

Nach dem Lernen für einen weiteren Test am Sonntag war es unser Ziel den „Barras“ Markt in der Nähe des Campus zu besuchen. Leider kamen wir etwas zu spät und die Stände wurden bereits wieder abgebaut. Nach einem Spaziergang am Clyde gingen wird für ein Abschiedsabendessen in den riesigen Pub „The Counting House“, direkt am George Square. In diesem war es sehr voll, mit etwas Glück gelang es uns jedoch einen der beliebten Tische direkt am Fenster zu ergattern, wo wir uns nach dem relativ günstigen Hauptgericht noch einen hervorragenden Chocolate Fudge Cake mit Vanilleeis und Sahne schmecken ließen.

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